Yin Yoga ist der Moment der Hingabe.
Yin Yoga & das Nervensystem - Entspannung auf tiefer Ebene
In unserem modernen Alltag ist das Nervensystem häufig im „Aktivmodus“. Termine, Leistungsdruck, Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit halten den Körper im sogenannten Sympathikus-Zustand - dem Teil des Nervensystems, der für Aktivität, Stressreaktionen und Leistungsbereitschaft zuständig ist.
Yin Yoga wirkt hier wie ein Gegenpol.
Durch ruhige, länger gehaltene Positionen, bewusstes Atmen und einen entschleunigten Rhythmus wird der Parasympathikus aktiviert - der Teil unseres Nervensystems, der für Regeneration, Entspannung und Heilung verantwortlich ist.Viele Menschen erleben in einer Yin-Yoga-Praxis zum ersten Mal seit langem wieder einen Zustand tiefer innerer Ruhe.
Yin Yoga - Zeit für Nervensystem und Bindegewebe
Im Yin Yoga werden die Positionen meist 3 bis 5 Minuten oder länger gehalten. Dadurch erreichen wir nicht nur die Muskeln, sondern auch Faszien, Gelenke und tieferliegende Gewebeschichten.
In Kombination mit der Aktivierung des parasympathischen Nervensystems entsteht eine Praxis, die sowohl körperlich als auch mental regenerierend wirkt.
Viele Teilnehmer/Innen berichten nach der Praxis von:
- tiefer Entspannung
- mehr innerer Ruhe
- besserem Schlaf
- gesteigerter Körperwahrnehmung
- emotionaler Ausgeglichenheit
Raum für Ruhe
Yin Yoga ist keine leistungsorientierte Praxis.
Es geht nicht darum, weiter oder tiefer in eine Haltung zu kommen - sondern darum, dem Körper Zeit zu geben loszulassen und dem Nervensystem Sicherheit zu vermitteln.
So entsteht ein Raum, in dem der Körper wieder lernen kann, vom Stressmodus in den Regenerationsmodus zu wechseln.
